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Sandra Ich bin in einer fünfköpfigen Familie im christlichen Glauben aufgewachsen. Meine Beziehung zu Gott war innig und sehr schön. Nichts war unmöglich und ich erlebte schon sehr viele Wunder in Solange ich in der Lehre war, beschränkte ich den Konsum von Kokain aufs Wochenende, unter der Woche reichte es mir mit täglichem Kiffen. Nach dem Lehrabschluss bin ich von zu Hause ausgezogen nach Olten. Nun hatte ich einen guten Lohn und genügend Leute mit Beziehungen, um richtig Gas zu geben. Ich fing an zu dealen, um meinen täglichen Konsum zu finanzieren. Meine Leistung bei der Arbeit war nicht mehr gut, und ich verlor einen Job nach dem andern. Eines Tages stand die Polizei vor der Tür und ich sass eine Woche in Untersuchungshaft, wobei ich viel Zeit zum nachdenken hatte. Ich wusste, dass ich auf dem falschen Weg war, aber ich hatte nicht die Kraft, mich zu ändern. Im Sommer 02 arbeitete ich im Hotel Arte und bediente am Sonntag auch Gäste von der Vineyard. Und so begann Gott, mich zu verändern... Ein Jahr später hatte ich endlich den Mut, Seelsorge in Anspruch zu nehmen. Drei Monate konnte ich ohne Kokain sein, bis ich wieder in einem Pub arbeitete und es noch schlimmer als vorher wurde. Im Dezember 03 stellte ich fest, dass ich schwanger war. Die Ärztin fand, dass es besser ist, wenn ich abtreibe, da es von solchen Mütter genügend Kinder gäbe. So stand ich nun da mit einem Kind im Bauch, mit einem Drogenproblem, mit einer Kündigung, ohne Geld und ohne Kraft. Ich schrie zu Gott, dass er mich doch aus diesem ganzen Schlamassel rausholt. Und wenn er das tut, werde ich machen, was er von mir verlangt. Ich meldete mich bei der Suchthilfe und schaute verschiedene Therapieplätze an. Obwohl ich nicht von Olten wegziehen wollte, hätte ich alles gemacht, was Gott wollte, um von meiner Sucht befreit zu werden. Anfang Februar, während ich betete, las ich folgenden Bibelvers (Jeremia 7,3): „Bessert euer Leben und euer Tun, so will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort.“ Für mich stand nun fest, dass ich hier bleiben konnte. Nun kam eine unvorstellbare Freude in mein Herz und ich hatte die Kraft, mein ganzes Leben zu ändern! Im September 04 kam mein Sonnenschein zur Welt. Ein kerngesunder Bub mit unheimlich viel Lebensfreude. Ein wunderschönes Geschenk von Gott! Nun fing eine schöne, aber auch sehr herausfordernde Zeit an. Ich war nun Mutter und kam oft an meine Grenzen. Nach dem Schwangerschaftsurlaub war es Zeit für meinen Sohn, eine Krippe zu finden, wo er sich wohl fühlt, damit ich arbeiten gehen kann. Die fand ich auch, und dazu war die Leitung noch christlich! Und für einen Job war auch schon gesorgt. Eine Bekannte überredete mich zu einem Vorstellungsgespräch im Hotel Olten, obwohl ich nie wieder in der Gastronomie arbeiten wollte. Ich durfte die ganze Dekoration im Hotel übernehmen und brauchte die Krippe nur an 2 fixen Tagen, an denen ich für einen guten Lohn arbeiten konnte. Sonntags hatte ich frei. Einfach genial, wie Jesus alles organisierte! Nun war ich also von meiner Kokainsucht befreit, Mutter und dem auch gewachsen und meisterte den Alltag mit Kind, Arbeit und Haushalt ohne Probleme. Ich bekam eine superschöne Wohnung in einem kinderfreundlichen Quartier mit lieben Nachbarn. Und wieder war es Zeit für Veränderung. Mein Wunsch war es immer noch, mit Kiffen aufzuhören. Ich habe viel gebetet und mit Jesus diskutiert: Herr, auf den 30. Geburtstag will ich endgültig frei von Drogen sein! Am 6. April im Gottesdienst betete jemand vom Leitungsteam mit mir. Ich wusste, dass Gott mir mein Geburtstagsgeschenk geben will. Am nächsten Tag hatte ich Geburtstag und ich konnte aufhören mit Kiffen. Eine Woche ging alles gut, bis ich Nachts schreiend erwachte und vor Angst zitterte. Mein ganzes Zimmer war voll Dämonen und ich konnte mich nicht mal bewegen, um Licht zu machen. Ich fing an zu Beten und für eine Weile gingen sie weg, bis ich wieder einschlafen wollte. Einen Traum hatte ich immer wieder: Meine Mutter, mein Sohn und ich standen auf einer Strasse und uns kamen hunderte Dämonen entgegen, und weil ich ein Kreuz in der Hand hatte, mussten sie an uns vorbei ziehen. Nach drei Wochen Horrornächten meldete ich mich beim Leitungsteam, weil ich nicht mehr konnte. Bitte betet für mich. Die Türen, die ich den bösen Mächten mit meinem Drogenkonsum geöffnet hatte, mussten geschlossen werden. Ich stellte klar, dass ich jetzt ein Kind Gottes bin und dass sonst niemand Anrecht auf mein Leben hat. Von diesem Tag an hatte ich nun Ruhe und auch nicht einmal mehr Lust nach Drogen. Am 24. August liess ich mich taufen. Ich spüre einfach, wie ich nun einen riesigen Schutz um mich herum habe und der Heilige Geist in mir wirkt. Ich habe ein neues Leben! Am Morgen stehe ich mit meinem Freund Jesus auf und am Abend gehe mit ihm zu Bett und es gibt nichts Schöneres!!!
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meinen jungen Jahren. Als Teenager fing ich an, alles zu hinterfragen und mich immer mehr gegen Gott und meine Eltern aufzulehnen. Ich wollte mein Leben selber in die Hand nehmen und alles ausprobieren, was mir Spass machte. Mit 15 Jahren fing ich an zu kiffen und schon bald kamen andere Drogen dazu. Ich habe mir immer gesagt, solange ich in der Schule meine Leistung bringe, muss ich an meinem Lebensstil nichts ändern. Nach einem Jahr LSD und Ecstasy wurde mir aber klar, dass es so nicht weiter gehen kann. Mein psychischer Zustand war schlimm und ich wollte aus dieser depressiven Situation so schnell wie möglich raus. Ich konnte von heute auf morgen damit aufhören, leider nur mit Suchtverlagerung...