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Geschichte DaN
2004 besuchte ich (RöNee) die Vineyard Nottingham (http://www.trentvineyard.org/). Ich war total fasziniert von Ihrem Dienst an den Armen. Eine Art Brockenstube, wo jede Person individuell willkommen geheissen wurde. Und nach Abklärung der Bedürfnisse durfte man gratis, Kleider, Spielsachen und Nahrungsmittel mitnehmen. Daneben gab es einen Bereich "women only" (nur für Frauen), wo sich Frauen, die in herausfordernden Lebenssituationen stehen, mit Coiffeur, Manicure, Pedicure usw. verwöhnen lassen durften. Oder "Soup Run" ("Suppenrennen"): wir packten Rucksäcke mit diversen Suppen, Sandwiches und warmen Getränken. Trafen wir einen Obdachlosen, fragten wir ihn, ob er ein Käse, Schinken, Tomaten oder Thons Sandwich haben wollte ... das hat mich berührt. Als ich während dieser Zeit nach Hause anrief, sagte meine damals knapp sechs jährige Tochter: "Du, Papi, das müesse mir bi üs ou mache." Und auch Sibylle (meine Frau) spürte in dieser Zeit, wie Gott über "die Armen" zu ihrem Herzen redete. Zu Hause angekommen liessen wir den Gottesdienst nach Weihnachten ausfallen und gingen stattdessen in Asyl-, Behinderten- und Altersheime. Das war der eigentliche Start unseres DaN, Dienst am Nächsten.
Vision „Löst die Fesseln der Menschen, die ihr zu Unrecht gefangen haltet, befreit sie vom drückenden Joch der Sklaverei, und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab! Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!“ (Jesaja 58, Verse 6 und 7) |